Krankenkasse für Auswanderer

Die Grundversicherung ist obligatorisch, während die Zusatzversicherung freiwillig abgeschlossen werden kann. Wir zeigen dir die sinnvolle Kombination aus Beidem.

Deine Vorteile bei uns

  • Keine Franchise bei Ärzten in Deutschland

  • 1000 CHF pro Jahr für's Fitnessstudio

  • 600 CHF pro Jahr für Brillengläser und Kontaktlinsen

  • 100% Deckung für alternative Medizin ohne Franchise
Krankenkasse
Mehrbettzimmer

Keine Franchise bei Ärzten im Ausland

1000 CHF für Fitnessstudio
ab 220 CHF
Krankenkasse
Einbettzimmer & Chefarzt

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Allgemein
Krankenkasse
Zweibettzimmer & Oberarzt

Keine Franchise bei Ärzten im Ausland

1000 CHF für Fitnessstudio
ab 260 CHF
Halbprivat
pro Monat
So funktioniert die Krankenkasse in der Schweiz

Sobald du in der Schweiz wohnhaft bist, hast du drei Monate Zeit, um eine Krankenversicherung abzuschliessen. Wichtig: Versicherungsbeginn ist immer das Einreisedatum (Beitragspflicht).

Im Gegensatz zu Deutschland ist man in der Schweiz selbst für seine Krankenversicherung zuständig. Du kannst den Anbieter deiner Krankenversicherung frei wählen. Die Bandbreite ist gross und die Krankenkassen übertrumpfen sich im direkten Wettbewerb mit Zusatzangeboten.

Die Schweizer Krankenversicherung besteht aus drei Teilen:

  • Grundversicherung
  • Ambulante Zusatzversicherung
  • Stationäre Krankenhaus-Zusatzversicherung

Die im Rahmen der Grundversicherung abgedeckten Leistungen sind bei allen Krankenversicherungen identisch und umfassen Krankheit, Unfall sowie Mutterschaft.

Die monatlich zu bezahlenden Prämien fallen allerdings unterschiedlich hoch aus und berechnen sich anhand diverser Faktoren. So ist die Höhe der Prämie abhängig vom Wohnort (PLZ), dein Alter, dem gewählten Versicherungsmodell sowie deiner Franchise (Höhe der Selbstbeteiligung).


Wir vergleichen die Prämien

Die Krankenkassenprämien steigen in der Regel jährlich an und können sich, gerade wenn man sich im Vorfeld nicht über Optimierungsmöglichkeiten informiert, zu einem hohen Kostenfaktor werden. Vor Abschluss einer Krankenversicherung ist eine persönliche Beratung zu empfehlen.

Die Grundversicherung kann man jedes Jahr bis Ende November wechseln. Wichtig: Dein Kündigungsschreiben muss als eingeschriebener Brief spätestens am letzten Arbeitstag im November bei deiner Krankenversicherung eintreffen.

Die Schweizer Krankenkassen sind übrigens dazu verpflichtet, jede Person, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand, in ihre Grundversicherung aufzunehmen. Anders sieht es in der Zusatzversicherung aus: hier entscheidet jede Krankenversicherung individuell, ob sie eine Kundin bzw. einen Kunden aufnehmen oder ablehnen möchte.


So viel kostet eine Schweizer Krankenkasse

Nehmen wir den bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz, Zürich, als Beispiel. Dort musst du, je nach Wohnort und Alter, mit Kosten zwischen CHF 300 bis CHF 450 pro Monat rechnen. Ausschlaggebend für die Höhe der Prämienbeiträge sind:

  • Alter
  • Wohnort (PLZ): in der Stadt fallen Prämien höher aus als auf dem Land
  • Franchise (Selbstbehalt)
  • Versicherungsmodell (z.B. Telemedizin)


Wie sieht es mit der Unfalldeckung aus?

Wenn du mehr als 8 Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber angestellt bist, bist du durch deinen Arbeitgeber bereits gegen "Unfall" versichert. Die Unfallversicherung kommt sowohl bei Berufsunfällen als auch bei Nichtberufsunfällen zum Tragen. Wenn du selbstständigerwerbend oder nicht berufstätig bist, musst du dich bei deiner Krankenkasse (oder einer privaten Unfallversicherung) selber gegen Unfälle versichern.


Franchise und Selbstbehalt: was genau ist das?

In der Schweiz hast du zwei Arten von Selbstbeteiligungen. Zuerst kommt die Franchise und danach der Selbstbehalt von 10% (bis max. CHF 700) zum Tragen.

Die Franchise ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Höhe bewegt sich zwischen CHF 300 bis CHF 2500, die maximal zulässige Franchise. Erst wenn man selbst die Franchise bezahlt hat, werden weitere Kosten von der Krankenversicherung übernommen.

Wichtig zu wissen: Wer gesund ist und eine höhere Franchise wählt (CHF 2500 ist empfehlenswert), profitiert von tieferen, monatlichen Prämien. Grundsätzlich lohnt sich eine tiefe Franchise (und somit hohe, monatliche Prämien) nur für Personen, die regelmässig hohe Gesundheitskosten haben (z.B. wenn man auf Medikamente angewiesen ist).

Sobald deine Gesundheitskosten den Betrag der Franchise erreicht haben, kommt ein weiterer Selbstbehalt von 10% (bis max. von CHF 700) zum Tragen.

Beispiel 1 - Jahr 2021
Franchise Fr. 2500 und Arztrechnungen in Höhe von Fr. 2200

= du zahlst alles selbst und hast eine Rest-Franchise von Fr. 300

Beispiel 2 - Jahr 2022
Franchise Fr. 2500 und Arztrechnungen in Höhe von Fr. 3300

Selbstbehalt 10% von Fr. 800 = Fr. 80

= die Krankenkasse erstattet dir Fr. 720 zurück (Fr. 3300 - Fr. 2580)


Kostenlose Arztbesuche und Behandlung in Deutschland

Aufgrund unserer Produktvielfalt können wir dich so versichern, dass du weiterhin zu deinen deutschen Ärzten gehen kannst. Bei geplanten Behandlungen in Deutschland entfällt deine Franchise.

Weiter ist - im Gegensatz zu Deutschland - keine Zahnzusatzversicherung in der Schweizer Grundversicherung enthalten. Zahnbehandlungen sind also nicht Teil der Leistungen der Schweizer Krankenkasse. Auf Wunsch kann eine Schweizer Zahn-Zusatzversicherung abgeschlossen werden.


Befreiung von der Schweizer Krankenversicherung

Wer in der Schweiz arbeitet, ist des Gesetzes wegen automatisch versicherungspflichtig in der Grundversicherung. Es gibt verschiedene Gründe, sich von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz befreien zu lassen. Wir beraten dich gerne.
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